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Rabatte & Aktionen

Der Menüpunkt Rabatte & Aktionen bietet Dir ein Modul, mit welchem Du Rabattaktionen für Deine Verkaufskanäle anlegen kannst.
Du kannst innerhalb von diesem Modul die erstellten Aktionen per Regeln limitieren und auch einstellen, in welchem zeitlichen Rahmen diese aktiv sein sollen.

Übersicht

Das Rabattmodul zeigt Dir beim Aufruf eine Übersicht von all Deinen derzeit laufenden bzw. konfigurierten Aktionen an.
Du kannst innerhalb dieser Maske auch neue Aktionen anlegen, bzw. bestehende Aktionen einsehen.
Durch einen Klick auf das Symbol rechts von einer bestehenden Rabattaktion, öffnet sich das Kontextmenü, welches Dir die Optionen bietet, die vorhandene Aktion zu bearbeiten, oder zu entfernen.

Eine neue Rabattaktion anlegen

Um eine neue Rabattaktion anzulegen musst Du den Button Aktion anlegen, innerhalb der Maske betätigen.
Daraufhin öffnet sich eine neue Maske, in welcher Du nun die Grundkonfiguration für eine neue Rabattaktion einstellen kannst.

Die erweiterte Konfiguration hinsichtlich Regeln, Rabattdefinition werden über die Reiter Bedingungen bzw. Rabatte definiert. Diese stehen zur Verfügung, sobald die Aktion das erste Mal gespeichert wurde.

Allgemein

Im Unter-Reiter Allgemein findest Du alle generellen Daten zu Deiner Rabattaktion.
Du kannst diese hier editieren und Deinen Wünschen entsprechend anpassen.

Name: Hier kannst Du Deiner Aktion einen Namen / eine Bezeichnung geben.
Verkaufskanäle: Du hast hier die Option die Rabattaktion Deinen Verkaufskanälen zuzuweisen.
Dies ermöglicht dir verschiedene Aktionen für unterschiedliche Shops festzulegen. Es muss mindestens ein Verkaufskanal hinzugefügt werden, damit die Aktion eingelöst werden kann.
Aktiv von / Aktiv bis: Du kannst über diese Felder definieren, ob Deine Aktion zeitlich begrenzt laufen soll und, wenn ja, von wann bis wann.
Anzahl: Das Feld Anzahl gibt es in zwei Ausführungen, welche es Dir beide ermöglichen, die Nutzung dieser Aktion anhand von einer maximal einlösbaren Anzahl zu limitieren. Einmal die Gesamtanzahl der einlösbaren Aktionen und die Anzahl der einlösbaren Aktionen pro Kunde.
Nicht kombinieren mit: An dieser Stelle lassen sich bereits bestehende Aktionen hinzufügen, die mit dieser neuen Rabattaktion nicht kombinierbar sein sollen.

Aktionscodes: Solltest Du die Aktion nicht global schalten wollen, so kannst Du diese über einen Aktionscode aktivieren lassen, welchen Deine Kunden eingeben müssen, damit diese in Kraft tritt.
Über den Punkt "Aktionscodes verwenden" schaltest du diese Option auf aktiv.
Allgemeiner Aktionscode: Dieses Feld gibt an wie der Aktionscode für diese Rabattaktion lautet. Sollen individuelle Codes verwendet werden, wird dieses Feld automatisch ausgegraut.
Individuelle Aktionscodes verwenden: Individuelle Codes erlauben es jedem Kunden einen eigenen Code für diese Rabattaktion verwenden zu lassen. Jeder Code kann dabei nur einmal eingelöst werden. Ist die Schaltfläche aktiv, wird die Schaltfläche "Individuelle Aktionscodes verwalten" eingeblendet.
Individuelle Aktionscodes verwalten: Diese Schaltfläche öffnet ein neues Fenster. Hier können die individuellen Aktionscodes angelegt und verwaltet werden.
Über das Textfeld Muster kann die Schablone definiert werden nach welchem Kriterium die jeweiligen Aktionscode aufgebaut sein sollen. Hierbei können die Variablen %s und %d verwendet werden, um einen beliebigen Groß- und Kleinbuchstaben (%s) oder eine beliebige Ziffer (%d) zu verwenden. Das Muster "code-%s%s%d" würde also Codes erzeugen, wie sie im unteren Screenshot zu sehen sind.
Das Feld Anzahl bestimmt wie viele Codes generiert werden sollen.
Die Schaltfläche Speichern und Codes generieren legt dann die Codes entsprechend an und listet diese im Anschluss tabellarisch auf. 
Die gepunktete Schaltfläche in der rechten Spalte der Codes erlaubt es den jeweiligen Code zu löschen oder die Kundendetails des Kunden, der den Code eingelöst hat, anzeigen zu lassen.

Beachte bitte, dass Du den Bereich Aktionscodes nicht mehr ändern kannst, nachdem die Aktion das erste Mal in einer Bestellung verwendet wurde.

Bedingungen

Der Unter-Reiter Bedingungen bietet Dir hier die Möglichkeit, definierte Regeln aus Deinem Rule Builder anzuwenden, um Deine Rabattaktion anhand von gegebenen Bedingungen zu limitieren. 

Es lassen sich hier Bedingungen für Deine Zielgruppe, den Warenkorb oder aber auch die gesamte Bestellung, definieren. Innerhalb der Warenkorb-Bedingungen lassen sich darüber hinaus auch über Produktregeln und bestimmte Set-Gruppen-Eigenschaften ganze Produkt-Sets anlegen.

Beachte bitte, dass Du die Bedingungen nicht mehr ändern kannst, nachdem die Aktion das erste Mal in einer Bestellung verwendet wurde.

Zielgruppe:

Die Konfiguration der Zielgruppe erlaubt es Dir Rule Builder Regeln anzuwenden, um festzulegen welcher Kundenkreis Deines Shops berechtigt ist von der angelegten Aktion zu profitieren.
Dabei listet Dir das Dropdown-Menü Kundenregeln alle bereits vorhandenen Rule Builder Regeln auf, die sich auf Kunden beziehen bzw. gewährt Dir auch die Möglichkeit neue Rule Builder Regeln für diese zu definieren.

Über die Schaltfläche Aktion einzelnen Kunden zuweisen, kannst Du außerdem definieren welche Kunden konkret von dieser Aktion Gebrauch machen können, ohne vorher Regeln dafür festgelegt zu haben. Ist die Schaltfläche aktiv, wird ein weiteres Untermenü eingeblendet. Hier kannst Du per Dropdown-Menü Kunden suchen und hinzufügen, die dann wiederum in der darunter liegenden Tabelle aufgelistet werden und von dort auch wieder entfernt werden können.

Warenkörbe:

Im Bereich Warenkörbe können - ähnlich wie für die Zielgruppe - ebenfalls Rule Builder Regeln angewandt werden, um Bedingungen festzulegen, die für den Inhalt des Warenkorbs gelten. Dies können Bedingungen sein, wie zum Beispiel "Waren im Gesamtwert von 100 Euro oder mehr liegen im Warenkorb" oder "Es befinden sich mindestens 3 Produkte im Warenkorb".
Darüber hinaus lässt sich hier auch ein Produkt-Set definieren, welches aus unterschiedlichen Set-Gruppen bestehen kann, wenn man die Schaltfläche Aktion auf Produkt-Sets anwenden aktiviert.

Produkt-Sets:
Produkt-Sets sind ein mächtiges Werkzeug, um komplexe, produktbezogene Bedingungen zu erstellen, die sich gleich auf mehrere Produkte beziehen bzw. die voraussetzen, dass eine vorgegebene Kombination aus Produkten sich im Warenkorb befinden muss, um diese Rabattbedingungen zu erfüllen.
Konkrete Beispiele, die mit Hilfe von Produkt-Sets bzw. Set-Gruppen umsetzbar sind, können weiter unten dem Abschnitt Beispiele entnommen werden. 
Eine Set-Gruppe wird anhand von vier Eigenschaften definiert.
Modus: Gibt an, ob der Eintrag im Feld Wert sich auf Stückzahlen im Warenkorb befindet (Anzahl), auf den Bruttopreis, der von dieser Set-Gruppe erreicht werden muss, (Wert (Brutto)) oder auf den Nettopreis (Wert (Netto))
Wert: Hier vorgenommene Einträge geben die Anzahl bzw. den Wert der Produkte an, der erreicht werden muss, um die Bedingungen für diese Set-Gruppe zu erfüllen.
Sortierung: Gibt an, ob Produkte in aufsteigender oder absteigender Reihenfolge der Set-Gruppe zugeordnet werden - abhängig von ihrem Kaufpreis.
Produktregeln: An dieser Stelle können weitere Rule Builder Regeln angewandt werden, die erfüllt sein müssen, damit Produkte Teil dieser Set-Gruppe werden können.

Zur besseren Veranschaulichung, wie Set-Gruppen eingesetzt werden können, einmal folgendes Beispiel:

In diesem Beispiel verwenden wir die Produktregel "T-Shirt" (die letztendlich eine Auswahl an - vorher im Rule Builder definierten - T-Shirts beinhaltet). Sobald also drei T-Shirts (da 3 als Wert und Anzahl als Modus definiert) sich im Warenkorb befinden, wird eine Set-Gruppe von diesen T-Shirts gebildet. Dabei spielt es keine Rolle, ob es drei Mal das selbe T-Shirt ist oder drei verschiedene T-Shirts sind.
Würden sich vier zutreffende T-Shirts im Warenkorb befinden, werden die drei günstigsten T-Shirts (da nach "Preis aufsteigend" sortiert) zu einer Set-Gruppe zusammen gefasst. Das vierte, teuerste T-Shirt bleibt "separiert".
Befinden sich sechs passende T-Shirts im Warenkorb, werden daraus zwei Gruppen von diesem Set gebildet. Zuerst die drei günstigsten und dann die drei teuersten. Bei weiteren T-Shirts würde es dann nach diesem Prinzip entsprechend weitergehen.

Qualifizierte Bestellungen:

Unter Qualifizierte Bestellungen ist es möglich allgemeine Bedingungen zu hinterlegen, die von dieser Bestellung erfüllt werden müssen, damit die Rabattaktion eingelöst werden können. Eine Bedingung könnte hier bspw. die Verwendung bzw. der Ausschluss von bestimmten Zahlungs- oder Versandarten sein.

Aktuell gibt es zwischen den jeweiligen Bedingungsarten (Zielgruppe, Warenkörbe, Set-Gruppen, Qualifizierte Bestellungen) noch keine saubere Trennungen der Rule Builder Regeln.
Das bedeutet, dass zum Beispiel die Bedingung Warenkorbregeln auch wirklich Regeln erwartet, die sich nur auf den Warenkorb beziehen wie zum Beispiel Positionen im Warenkorb oder Warenkorbwert
Bedingungen für Set-Gruppen erwarten Regeln, die sich direkt auf Produkte beziehen, wie z.B. Positionen des Typs oder Positionen mit Anzahl.
Derzeit ist es aber noch möglich Regeln für die "falsche" Bedingung auszuwählen. Also Produktregeln für Warenkorbbedingungen oder Warenkorbregeln für Set-Gruppen Bedingungen zum Beispiel.
Das hat zur Folge, dass die Bedingung nie erfüllt werden kann und die Aktion somit nie ausgelöst werden kann.

Verknüpfungen der Bedingungen:
Um die Rabattfunktionalitäten von Shopware 6 effektiv anwenden zu können, ist es erforderlich zu verstehen wie die jeweiligen Bedingungen untereinander und mit sich selbst verknüpft sind.
Jeder Bedingungstyp (Zielgruppe, Warenkörbe, Set-Gruppen, qualifizierte Bestellungen) kann aus einer oder mehreren Bedingungen bestehen. Zum Beispiel kann es für Warenkörbe die Bedingungen geben "Warenkorb im Wert von 100 Euro oder mehr" und die Bedingung "5 oder mehr Artikel im Warenkorb". Hier würde es bereits ausreichen, wenn eine der Bedingungen erfüllt ist, um die Warenkorb-Bedingung als gültig zu betrachten. Diese Bedingungen sind also untereinander ODER-Verknüpft.
Gibt es aber Bedingungen für mehrere Bedingungsarten - also bspw. eine Bedingung für die Zielgruppe und eine für den Warenkorb - müssen beide erfüllt sein. Bedingungsarten sind daher UND-Verknüpft.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass jede Art, für die es Bedingungen gibt, erfüllt sein muss, damit die Rabattaktion einlösbar ist. Gibt es für eine Art mehrere Bedingungen ist es egal welche davon erfüllt ist.

Rabatte

Der Unterpunkt Rabatte lässt Dich nun festlegen, inwiefern hier ein Rabatt ausgespielt wird.
Man unterscheidet hier zwischen prozentualen, also anteiligen, und absoluten Rabatten.
Diese kannst Du hier mit einem Wert hinterlegen und bestimmen, auf was diese angewendet werden sollen.

Es ist möglich mehrere Rabatte gleichzeitig laufen zu lassen über eine Rabattaktion. Betätige zum Hinzufügen eines weiteren Rabatts einfach den Button Rabatt hinzufügen.

Beachte bitte, dass Du die Rabatt-Einstellungen nicht mehr ändern kannst, nachdem die Aktion das erste Mal in einer Bestellung verwendet wurde.

Anwenden auf: Hier kannst du angeben auf welche Produkte der Rabatt gewährt werden soll. Auf den gesamten Warenkorb, auf die Versandkosten, auf das gesamte Produktset (also auf alle existierenden Set-Gruppen) oder auf eine der existierenden Set-Gruppen, die in den Bedingungen im Abschnitt Warenkörbe definiert wurden
Rabatt auf ausgewählte Produkte anwenden: Du kannst Deinen Rabatt hier ebenfalls auf ausgewählte Produkte einer definierten Produktregel anwenden lassen, wenn du die Schaltfläche aktivierst. Dadurch werden die weiteren Optionen Produktregeln, Sortieren nach, Anwenden auf und Maximale Anwendung eingeblendet.
Produktregeln: Auf diese Weise ist es möglich die Rabattaktion nochmal weiter auf bestimmte Produkte runter zu brechen. Um den Unterschied zu den Produktregeln in den Bedingungen zu erläutern, einmal folgendes Beispiel: Wenn in den Warenkorb-Bedingungen die Regel eingestellt ist, dass sich schwarze T-Shirts befinden müssen, dann ist die Bedingung erfüllt, sobald sich unter anderem ein schwarzes T-Shirt sich im Warenkorb befindet. Das heißt aber noch nicht, dass auch der Rabatt nur für dieses schwarze T-Shirt greift, sondern könnte theoretisch auf den gesamten Warenkorb angewandt werden.
Würde man nun hier in den Rabatteinstellungen den Rabatt auf ausgewählte Produkte anwenden und hier erneut die Produktregel für schwarze T-Shirts anwenden, dann würde der Rabatt auch wirklich nur für schwarze T-Shirts gewährt werden, auch wenn weitere Artikel im Warenkorb liegen, die weiterhin normal berechnet werden.
Sortieren nach: Gibt es mehrere Produkte auf die ein Rabatt gewährt werden kann, werden die zu rabattierenden Produkte nach Preis auf- bzw. absteigend sortiert. Diese Einstellung gewinnt in Kombination mit den Einstellungen Anwenden auf und Maximale Anwendung an Bedeutung.
Anwenden auf: Für den Fall, dass es mehrere Produkte gibt, für die ein Rabatt gewährt wird, kann hier hinterlegt werden, dass bspw. nur für jedes zweite/dritte/x-te Produkt ein Rabatt gewährt wird. Die Reihenfolge wird durch die Einstellung Sortieren nach (Preis auf- oder absteigend) festgelegt.
Maximale Anwendung: Durch Maximale Anwendung lässt sich festlegen auf wie viele Produkte, die rabattiert werden können, maximal ein Rabatt gewährt werden kann. Befinden sich bspw. sechs Produkte im Warenkorb aber gibt hier an, dass nur maximal fünf Produkte rabattiert werden können, würden auch nur diese fünf Produkte rabattiert. Die Einstellung Sortieren nach würde hierbei festlegen, ob es die fünf günstigsten oder teuersten Produkte wären.
Art: Hier wird angegeben, ob es sich um einen absoluten Rabatt handeln soll, ein prozentualer Rabatt oder um einen Festpreis bzw. festen Stückpreis. Entscheidet man sich für einen Festpreis bzw. festen Stückpreis, kann der Preis allerdings nicht höher ausfallen als der unrabattierte/normale Gesamt- bzw. Stückpreis.
Wert: Dieses Feld gibt den eigentlichen Wert des Rabatts an. Trägt man hier bspw. 20 ein, dann würde abhängig von der gewählten Art ein grundsätzlicher Rabatt von 20 Euro gewährt werden oder ein Rabatt von 20% oder ein fester (Stück-) Preis von 20 Euro.
Maximaler Rabatt: Ist als Art ein prozentualer Rabatt angegeben, wird das Feld Maximaler Rabatt eingeblendet. Hierüber lässt sich eine Obergrenze für den Rabatt angeben, so dass der rabattierte Prozentsatz den hier angegeben Betrag nicht überschreiten kann.

Gängige Rabatt-Beispiele

Folgend listen wir Dir die geläufigsten Rabattaktionen anhand eines entsprechenden Beispiels auf.

Zeitliche begrenzte "20% auf alles außer..."

Das Ziel dieser Aktion ist es eine zeitlich eingeschränkte Rabattaktion auf alle Artikel, außer auf ein bestimmtes Sortiment an Produkten zu gewähren.

Im Unter-Reiter Allgemein vergeben wir dafür zuerst den Namen dieser Rabattaktion, setzen sie aktiv und geben an für welche Verkaufskanäle diese Aktion gültig ist. In den Feldern Aktiv von und Aktiv bis geben wir den Zeitraum der Aktion an. Anschließend speichern wir diese Aktion das erste Mal.

Da diese Aktion für "alle" Produkte gelten soll, brauchen wir im Unter-Reiter Bedingungen keine Bedingungen festlegen. Die Ausnahme-Regel für Artikel, die nicht von dieser Aktion profitieren sollen, legen wir später im Reiter Rabatte fest.

Im Reiter Rabatte wenden wir den Rabatt auf den gesamten Warenkorb an. Die Schaltfläche Nur auf ausgewählte Produkte anwenden wird aktiv gesetzt.
In dem nun verfügbaren Dropdown-Feld Produktregeln klicken wir auf den Punkt Neue Regel erstellen.
Es öffnet sich ein neues Modal, welches im Wesentlichen der Ansicht des Rule Builders gleicht.
Hier vergeben wir einen entsprechenden Namen für die Regel, legen die Priorität fest und optional eine Beschreibung.
Als Bedingung wählen wir beispielhaft die Option Positionen. Der Operator ist Ist keine von und anschließend fügen wir hier alle Produkte hinzu, die wir von der Rabattaktion ausschließen wollen. Anschließend speichern wir die neue Regel. Detailliertere Informationen zum Umgang mit dem Rule Builder können den entsprechendem Doku-Kapitel entnommen werden.

Nun klicken wir erneut auf das Dropdown-Feld Produktregeln und wählen hier diesmal die soeben erstellte Regel aus. Auf diese Weise haben wir sichergestellt, dass die Rabattaktion auf alle Produkte im Warenkorb angewendet wird außer den eben in der Regel definierten Produkten.
Im Feld Art wählen wir die Option Prozentual. Im Feld Wert geben wir den Prozentsatz an. In unserem Beispiel also 20. Bei Bedarf kann mit dem Feld Maximaler Rabatt eine Obergrenze für den rabattierten Betrag festgelegt werden. Anschließend klicken wir erneut auf Speichern, um die Konfiguration der Rabattaktion abzuschließen.

An dieser Stelle könnte die Frage aufkommen warum wir die Ausnahme in den Produktregeln bei den Rabatten aufgenommen haben und nicht als Bedingung für Warenkörbe und/oder Set-Gruppen.
Hätten wir die selbe Produktregel als Bedingung für den Warenkorb angegeben, würde das bedeuten, dass die Rabattaktion nicht mehr ausgelöst werden kann, sobald sich auch nur ein Produkt im Warenkorb befindet, welches als Ausnahme definiert wurde.
Wenn sich also zusätzlich auch Produkte im Warenkorb befinden würden, die eigentlich rabattiert werden dürften, würden auch diese nicht mehr vergünstigt werden. Die Ausnahmeprodukte müssten erst wieder aus dem Warenkorb entfernt werden, damit die Bedingung wieder "wahr" und die Rabattaktion somit gültig ist.

Promotions mit einem Mindestbestellwert

In diesem Beispiel legen wir eine Rabattaktion an, die erst ausgelöst werden kann, wenn ein bestimmter Mindestbestellwert erreicht wurde. In unserem Beispiel wäre das ab einem Betrag von 100 Euro oder mehr.
Beim Anlegen der Promotion füllen wir daher also wieder im Reiter Allgemein die für uns relevanten Felder wie Name, Verkaufskanäle, Aktionszeitraum aus, setzen sie aktiv und speichern, um wieder die Reiter Bedingungen und Rabatte freizuschalten.
Um eine Promotion zu erstellen, die erst ab einem bestimmten Mindestbestellwert ausgelöst werden soll, genügt es im Reiter Bedingungen in der Sektion Warenkörbe eine Warenkorbregel zu definieren.
In dem Warenkorbregeln-Dropdown-Menü wählen wir dafür die Option Neue Regel erstellen, um das Rule Builder Modal zu öffnen.
Hier vergeben wir einen Namen für die Regel und legen die Priorität fest.
Je nach eigener Präferenz können für diese Promotion nun zwei Bedingungstypen in Frage kommen - die Typen Preis Warenkorb-Güter oder Warenkorbwert. 
Ersteres berücksichtigt nur den tatsächlichen Wert aller Produkte im Warenkorb. Weitere Positionen wie Versandkosten oder Vergünstigungen (z.B. andere Rabattaktionen, Gutscheine) bzw. Aufschläge (z.B. Nachnahmegebühren) jeder Art werden hierbei nicht berücksichtigt. Der Typ Warenkorbwert berücksichtigt den tatsächlichen Gesamtbetrag inkl. aller nicht-produktbezogenen Positionen.
Hast Du den für Dich passenden Typen ausgewählt, wählst Du noch den richtigen Operator aus. In unserem Beispiel ist das der Größer/gleich Operator.
Als Wert tragen wir hier beispielhaft die 100 ein. Anschließend speichern wir die Einstellungen, um die Regel zu erstellen und anzuwenden.
Zum Abschluss definierst Du dann noch im Reiter Rabatte den für dich passenden Rabatt und speicherst die Promotion, um die Änderungen zu übernehmen.

Kaufe 3, zahle 2

Die Anlage einer Aktion "Kaufe 3, zahle 2" erfolgt über eine Set-Gruppe. Wie diese im Detail konfiguriert wird, erklären wir im folgenden Beispiel.

Die Einstellungen im Bereich Allgemein sind, abgesehen vom Namen, optional. Daher gehen wir hier an dieser Stelle nicht weiter darauf ein. Informationen hierzu kannst Du in dieser Dokumentation weiter oben im Abschnitt Eine neue Rabattaktion anlegen > Allgemein entnehmen.

Für die eigentlich Konfiguration ist zunächst die Einstellung im Bereich Bedingungen > Warenkörbe relevant.

Aktiviere den Schalter Aktion auf Produkt-Set anwenden (1), um die erweiterte Konfiguration zu aktivieren.
Hier kannst Du nun definieren, wie sich das Set zusammensetzen soll. In unserem Bespiel aus der Anzahl (2) der Produkte, als Wert (3) hinterlege 3.
Die Sortierung (4) legt fest, wie die einzelnen Sets, auf die dann der Rabatt angewendet wird, gebildet werden. Um sicherzugehen, dass immer das günstigste Produkt im Warenkorb rabattiert wird, wähle hier Preis aufsteigend aus.
Über die Produktregeln (5) legst Du fest, welche Produkte bei der Aktion berücksichtigt werden sollen. In unserem Beispiel soll es keine Einschränkungen geben.

Im Bereich Rabatte sind folgende Einstellungen erforderlich

Der Rabatt soll auf die Set-Gruppe 1 angewendet (1) werden.
Für die weitere Konfiguration aktiviere den Schalter Nur auf ausgewählte Produkte anwenden (2).
Der Rabatt soll auf das 1. Produkt angewendet werden (3) und die Sortierung erfolgt aufsteigend (4). Optional kannst Du festlegen, ob die Rabattaktion nur in einer begrenzten Anzahl auf den Warenkorb angewendet werden soll. Wählst Du hier z.B. 1x aus, erhält Dein Kunden nur 1 Produkt gratis, auch wenn er insgesamt 6 Produkte kauft. Ohne diese Begrenzung erhält Dein Kunde in diesem Fall die beiden günstigsten Produkte gratis (Je 3 Produkten ein Gratisprodukt).
Als Produktauswal Modus (5) verwenden wir Horizontal. Hierdurch werden bei dem Vielfachen von 3 Produkten die günstigsten Produkte gratis hinzugefügt. Die folgende Tabelle soll verdeutlichen, wie sich die Rabattierung bei den zwei Modi verhält:

ProduktPreisGratis bei VertikalGratis bei Horizontal
110XX
220 X
330  
440X 
550  
660  

Der Rabatt ist von der Art (6) Prozentual mit dem Wert (7) 100.
Optional kannst Du noch einen maximalen Rabattwert festlegen.
Nachdem Du die Aktion gespeichert und aktiviert hast, können Deine Kunden von dem Rabatt profitieren.

Rabatte in der Storefront anwenden

Je nach Konfiguration des Rabatts kann es zunächst erforderlich sein, den Rabatt per Eingabe eines Codes zu aktivieren.
Dies ist im OffCanvas-Warenkorb und in der normalen Warenkorb-Ansicht durch Eingabe des Codes in das Feld Gutschein-Code eingeben (1) möglich, indem Du anschließend die Eingabe mit einem Klick auf den Häkchen-Button (2) bestätigst.

OffCanvas-Warenkorb

Warenkorb

Nach erfolgreicher Eingabe wird der Rabatt (1) in der Artikelübersicht mit aufgelistet.

OffCanvas-Warenkorb

Warenkorb

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